Herzlich willkommen

Herzlich willkommen im Saisontagebuch der JBBL-Mannschaft 2012/13. Dieser Blog versucht, möglichst viele Ereignisse um das diesjährige JBBL-Team in Wort und Bild festzuhalten, Erinnerungen zu schaffen und Familie, Freunde und Fans am Treiben der Nachwuchsbasketballer des TSV Bayer 04 Leverkusen teilhaben zu lassen. Dieser Blog ist eine private Initiative und keine Konkurrenz zur offiziellen Vereinsseite des TSV Bayer 04 Leverkusen. Er ist für Eltern, Spieler, Trainer und die Freunde bestimmt, die den Link http://jbbl-12-13.blogspot.com/ von Euch mitgeteilt bekommen. Über Suchmaschinen können weder der Blog noch die Bilder gefunden werden.

Dienstag, 15. Januar 2013

13.01. Bayer Leverkusen - BBV Köln-Nordwest 66:64

Der Leverkusener Tabellenführer kann nach extremer Trainingswoche am Ende hauchdünn die Oberhand im Spiel gegen den Tabellenzweiten Köln Nordwest mit 66-64 behalten.

Noch am Dienstag hatte das Team den Weg der Dallas Mavericks von 2011 bis ins Konferenzfinale auf DVD angesehen. Dort mussten auch wichtige personelle Ausfälle kompensiert werden und erst die teamorientierte Spielweise ermöglichte es Dallas mit dem tiefen Kader eine besondere Saison zu spielen. Dass es zu so vielen Parallelen in der letzten Woche kommen würde, hätte wohl keine geglaubt.

Eine besondere Woche lag hinter dem JBBL-Team, die sich durch zahlreiche Ausfälle von Spielern (Krankheiten, Schnittwunden, Rückenleiden und anderen Gründen) auszeichnete und im Abschlusstraining gerade noch 7 JBBL-Spieler übrig ließ.
Allerdings konnten die meisten Spieler tatsächlich für das Heimspiel gegen die starken Kölner aufgestellt werden, waren jedoch nur bedingt belastbar.
Zu Gast waren die Nordwestler die den Toprebounder (van Laack) und den zweitbesten Scorer (Wetzstein) der Division West mitbrachten. So zeichnet sich das Team auch durch sehr gute Reboundarbeit, gutes Transitionsspiel und ein stark auf Außenspieler angelegte Spielweise aus.

Insgesamt konnten die Bayerjungs stark starten und sich durch Joel Aminu und Tarik Krvavac zunehmend einen Vorteil verschaffen. Je tiefer die beiden Trainer wechselten, desto höher wurde der Vorsprung, so dass es zum Viertelende 23-9 stand. Das zweite Viertel wurde intensiv geführt und Köln reboundete gewohnt stark. Besonders Nick Degner (6 Rebounds im zweiten Viertel) und Justin Gnad stemmten sich an beiden Spielfeldenden gegen den stärker werdende Gegner. Dieser konnte jedoch am Ende des zweiten Viertels die Leverkusener Konzentrationsschwäche ausnutzen und den Rückstand auf fünf Punkte verkürzen. Leider halfen die Bayer-Jungs den Kölnern aber auch kräftig mit, da es zu viele Würfe von Außen und unkonzentrierte Abschlüsse in Korbnähe gab.
Köln kam sehr wach aus der Halbzeit und konnte immer wieder punkten und sogar nach zwei erfolgreichen Dreiern ausgleichen (40-40). Die Aust/ Piszczek Schützlinge verteidigten aber aggressiver, kamen ins Laufen kommen und einfach punkten tranken (Joel Aminu mit wichtigen Ballgewinnen und Punkten). Doch die Kölner tranken scheinbar einen kräftigen Schluck Zielwasser. Alleine Janik Wetzstein konnte 10 Punkte in den letzten 5 Minuten sammeln (insgesamt 4/7 Dreier) und sein Team 9 der letzten 10 Freiwürfe treffen. Der Vorsprung schmolz wie Schnee im Frühjahr, so dass die letzten Minuten von allen Beteiligten viel abverlangten. Jan Hoffman sorgte mit einem wichtigen Rebound und einem seelenruhigen Mitteldistanzwurf und Eric Behrmann mit einem Freiwurf dafür, dass Bayer Sekunden vor dem Spielende 66-64 in Front lagen. Der letzten Kölner Wurf fand nicht sein Ziel und das Team konnte neben dem Sieg sogar den Gewinn der Division West feiern, da die folgenden Teams sie in den letzten beiden Vorrundenspielen nicht mehr überholen können.

Coach Aust: "Wir sind sehr froh diese schwere Phase überstanden zu haben und freuen uns, dass wir als Team dieses Spiel in unserer "Festung HGH" erkämpfen konnten. Wir haben uns unter anderem das Reboundduell als besondere Aufgabe vorgenommen und am Ende mit 41-35 gewonnen. Die vielen Situationen in denen wir uns Sprungbälle erkämpft haben und die tiefe Bank, vor allem in der ersten Halbzeit, haben uns in die Situation gebracht die starken Läufe des Gegners zu überstehen. Wir freuen uns in der nächsten Woche hoffentlich wieder mit der ganzen Mannschaft trainieren zu dürfen und auf die beiden ausstehenden Begegnungen. Wir werden hungrig in diese Spiele gehen, den genau diese knappen Momente von Heute bringen ein Team in allen Bereichen weiter und machen Lust auf mehr."
Text: Andreas Aust

1. Viertel 23:9
2. Viertel 10:19 (33:28)

3. Viertel 18:14 (51:42)
4. Viertel 15:22 (66:64)

Es spielten:

M. Kravac (0 Punkte, 0 Dreier, 0 Rebounds, 1 Assist), Degner (2, 0, 11, 3), Braun (4, 0, 2, 1),