JBBL: TOP4-Quartett steht
Sharks Hamburg, Leverkusen, Breitengüßbach und Langen: Diese vier Mannschaften kämpfen am 11./12. Mai im Rahmen des TOP4 um die Meisterschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Das Quartett konnte unisono auf die Viertelfinal-Erfolge der Vorwoche aufbauen und damit die Endrunden-Tickets lösen. Den jungen „Riesen vom Rhein“ reichte sogar ein Unentschieden, um nach 2011 erneut um den Titel mitspielen zu können.
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Die Sharks haben erneut zugebissen und sich damit für die U16-Endrunde qualifiziert. Die Nordlichter legten in der ersten Hälfte den Grundstein (32:22, 20. Minute) zum Sieg, indem sie unermüdlich das gegnerische Brett attackierten. Hamburg erarbeitete sich mit 59:45 eine klare Reboundüberlegenheit, die Hagen nach dem Seitenwechsel nicht zu kompensieren wusste. Bei den homogen auftretenden Haien trugen sich elf der zwölf eingesetzten Spieler in die Korbjägerliste ein, wobei nur Marcel Hoppe (14) zweistellig punktete. In der Zone gab Erwin-Ngueffe Nkemazon (fünf Punkte, 18 Rebounds) den Ton an.
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Wie schon in der ersten Partie begegneten sich Hamburg und Leverkusen 40 Minuten lang absolut auf Augenhöhe. Die Piraten mühten sich nach Kräften, den minimalen Rückstand schnellstmöglich wett zu machen, was ihnen pünktlich zur Pause gelang (22:18, 20. Minute). In der zweiten Hälfte wehrten sich die Farbenstädter auch dank wohldosierten Dreiern (4/8, 50 Prozent Trefferquote), wodurch Hamburg nicht weiter davoneilen konnte. Hanseaten und Rheinländer egalisierten sich komplett, was sich auch an den Werten der Topscorer Lennard Larysz (Hamburg, 27) und Marvin Heckel (Leverkusen, 26) ablesen ließ. Den „Riesen vom Rhein“ reichte letztlich das Unentschieden, um nach 2011 zum zweiten Mal in ihrer noch jungen JBBL-Geschichte ins TOP4 einzuziehen.
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Nach dem überdeutlichen Sieg in der ersten Begegnung konnte TOP4-Ausrichter Breitengüßbach das Rückspiel gegen Urspring halbwegs gelassen angehen. Der Meister von 2011 schafft es nicht, die hohe Hypothek per Eilverfahren abzutragen, was dazu führte, dass die Moral der Klosterschüler spätestens nach der Pause brach. Güßbach stellte mit 13 Ballgewinnen einmal mehr seine druckvolle Verteidigung zur Schau - was final den Unterschied ausmachte. Bei den Franken kamen Leon Kratzer (zehn Punkte, zehn Rebounds) und Jonas Bretag (13 Punkte, elf Rebounds) auf ein Double-Double, für Urspring wurde Janic Staiger (20 Punkte) zum Topscorer.
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Überhaupt nicht zu seinem Rhythmus fand der FC Bayern München beim Gastspiel in Langen. Die Giraffen machten dem amtierenden Vizemeister von Beginn an so viel Druck, dass leichte Korberfolge zur absoluten Seltenheit verkamen. Außer Benjamin Ivancic (13) kam kein weiterer Bajuware auf eine zweistellige Ausbeute, für den TVL beendeten gleich drei Youngster die Partie in „double figures“. Die Hessen agierten in Brettnähe so dominant (Rebounds: 43:26), dass sie überhaupt nicht auf Würfe aus der Distanz angewiesen waren - Langen versuchte sich in 40 Nettominuten lediglich an zwei Dreierversuchen.
(JBBL / JB)