JBBL Playoffs: Ausrichter beim TOP4 dabei...
…diese Aussage scheint nach dem 89:41-Triumph von Tröster CYBEX Breitengüßbach bei CYBEX Urspring nicht zu weit hergeholt. Mit den Sharks Hamburg und dem TV Langen stehen zwei weitere Teams bereits mit einem Bein in der Bamberger Stechert Arena, wo am 11. und 12. Mai das TOP4 über die Bühne gehen wird. Einzig das Rückspiel zwischen den Piraten Hamburg und dem TSV Bayer Leverkusen verspricht Spannung, denn die Bayer-Jungs fahren mit einem überschaubaren Vorsprung in die Hansestadt.
Nach den ersten 40 Minuten zwischen dem TSV Bayer Leverkusen und den Piraten Hamburg ist ganz klar: Das wird nächste Woche in der Hansestadt ein ganz heißes Rückspiel! Leverkusen gewann auf eigenem Parkett mit 84:80, muss diesen dünnen Vorsprung aber nun in einer Woche in Hamburg verteidigen. Während der gesamten Spielzeit konnte sich keines der beiden Teams nennenswert absetzen, zur Pause führten die Gäste mit 38:36. Ihren siegbringenden Vorsprung konnten die Bayer-Boys erst im Schlussviertel herausspielen, was ihnen zumindest den psychologischen Vorteil eines Sieges vor dem zweiten Vergleich bringt. Bei den Gastgebern war es das Duo Joel Aminu (22 Punkte) und Anton Zraychenko (20), das offensiv den Ton angab, bei den Piraten waren Lennard Larysz und Jonas Pilling (je22) die treibenden Kräfte in der Offensive.
Sharks Hamburg – Phoenix Hagen Youngsters (73:53)
Mit einem Bein im TOP4 stehen die Sharks Hamburg. Im Heimspiel gegen die Phoenix Hagen Youngsters gelang den Hanseaten ein deutlicher 73:53-Sieg. Somit gehen die Haie in einer Woche mit einem dicken 20-Punkte-Polster ins Rückspiel. Zwei starke Viertel, das zweite und das vierte, brachten den Gastgebern diesen Vorsprung. Dank eines 29:12 in den zweiten zehn Minuten etablierten die Hamburger bereits zur Pause eine beruhigende 43:30-Führung, im Schlussabschnitt legten sie mit einem 24:12-Lauf noch einmal nach. Während bei den Sharks gleich fünf Spieler zweistellig punkteten, kam Marcel Keßen für Hagen auf ein Double-Double (20 Punkte, 15 Rebounds), das aber auf Kosten einer schwachen Wurfquote von 36 Prozent.
CYBEX Urspring –Tröster CYBEX Breitengüßbach 41:89
Ausrichter Tröster CYBEX Breitengüßbach steht in der TOP4-Endrunde. Diese Aussage kann bereits vor dem Rückspiel der Franken gegen den Erzrivalen CYBEX Urspring getroffen werden, denn es ist utopisch, dass der JBBL-Meister von 2011 den Rückstand von 48 (!) Punkten im zweiten Aufeinandertreffen, das zudem in Güßbach stattfindet, aufholen kann. Die Gäste präsentierten sich in allen Belangen überlegen, führten nach zehn Minuten schon mit 27:11. In den folgenden beiden Vierteln kam Urspring etwas besser ins Spiel, musste sich im Schlussabschnitt aber noch einmal demütigen lassen (3:32). Ursprings etatmäßiger Topscorer Janic Staiger stand nur 19 Minuten auf dem Feld, ehe er selbiges foulbedingt verlassen musste. Bei Güßbach waren es Daniel Keppeler (23 Punkte) und Leon Kratzer (14 Punkte, 15 Rebounds), die sich in den Vordergrund spielten.
FC Bayern München – TV Langen 56:77
Vor dem Aus im Viertelfinale steht der amtierende Vizemeister FC Bayern München. Im Heimspiel gegen den TV Langen unterlag die Mannschaft von Headcoach Berthold Bisselik deutlich mit 56:77. Bis zur Halbzeit hatten sich die Hessen ein kleines Polster von sieben Punkten erspielt, nur um dieses dann aber bis vor den letzten zehn Minuten auf 17 Zähler auszubauen. Im Schlussviertel ließen die Schützlinge von Trainer Fabian Villmeter dann nichts mehr anbrennen und haben nun beim Rückspiel in eigener Halle alle Trümpfe in der Hand. Jona Hoffmann (21 Punkte, zwölf Rebounds) und Jakob Merz (20) waren die Stützen bei den jungen „Giraffen“, für München kamen nur zwei Akteure auf eine zweistellige Punkteausbeute.
(JBBL / JF)